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Panna Cotta mit Orangensirup

Wie’s geht:

Panna Cotta
Früher haben wir frische Milch beim Bauern im Dorf geholt. Nach ein, zwei Tagen hatte sich oben die Sahne abgesetzt, die dann die köstlichste Schlagsahne abgab. Heute ist die Milchwirtschaft weithin abgestellt, und wir müssen Sahne im Supermarkt holen.
Zum Beispiel für Panna Cotta! Das geht soooo einfach. Gelatineblättchen in kaltem Wasser einweichen, Sahne in einem Topf erhitzen, dabei nach Geschmack Rohrohrzucker hineingeben (anderthalb Esslöffel geben einem halben Liter Sahne eine leichte Süße) und verrühren. Die Sahne sollte nicht kochen, aber sobald sie heiß ist, wird die Gelatine ausgedrückt und in der heißen Sahne aufgelöst – in Portionsschüsselchen füllen und kaltstellen. Das ist die ganze Kunst. Kann man das abwandeln? Klar – zum Beispiel mit Vanille. Aber dazu passt ja auch frisches Obst oder aber ein säuerlicher Sirup oder Saft (Johannisbeere?). Wir sind begeistert von diesem

Orangensirup
Von einer unbehandelten Orange die Schale reiben und Schalenfetzchen in einen Topf geben, dann diese Orange und so viele mehr, wie einem gut tut, auspressen und ebenfalls in den Topf gießen. Auch hier Zucker nach Geschmack hinzu – zwei Esslöffel für drei Orangen ist OK. Nimmt man viel weniger, bleibt der Sirup dünn, nimmt man zu viel, wird er sehr fest. Am besten ausprobieren und ein Gefühl dafür entwickeln. So, jetzt muss die Sutsche köcheln, dabei wird gelegentlich umgerührt. Zehn Minuten sollten es schon sein. Dann in ein Kännchen füllen und abkühlen lassen. Mehr Pfiff gibt es, wenn man auch etwas abgeriebene Zitronenschale und Zitronensaft untermischt.

Panna Cotta stürzen
Hübsch ist es, wenn die Panna Cotta als kleiner Hügel auf einem Teller prangt. Im Frühling eventuell auf einem Spiegel aus Erdbeermus…?!?! Aber wie kriegt man das Zeug aus dem Näpfchen raus, ohne es furchtbar zu  zerlegen? Tja, immer klappt das bei uns auch nicht. Ganz gute ergebniss bringt fülgendes Verfahren. Die Förmchen vor dem Befüllen mit der heißen Sahne kalt ausspülen. Nach dem Erkalten und vor dem Servieren vorsichtig mit einem scharfen, dünnen Messer zwischen Masse und Rand herumfahren. Dann den Boden des Förmchens in (sehr) heißes Wasser tauchen. Da schmilzt etwas Gelatine und man kann das Ganze stürzen. Manchmal muss man von oben auf den Boden klopfen, oder etwas schütteln. Tja, oder man lässt es ganz und löffelt ungestürzt.

Was reinkommt:

Panna Cotta: Für sechs Förmchen à 80 ml nimmt man 1/2 l Schlagsahne, 6 Blatt Gelatine, 1,5 Esslöffel Rohrohrzucker
Orangesnsirup: 3 Orangen (eventuell plus 1 Zitrone), 2 Esslöffel Rohrohrzucker

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